Samstag, 19. Mai 2007

Eigendynamik des Systems. Teil 3: Politik

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Ups! Ich fürchte durch die obigen Folgerungen nicht nur die obigen Schlussfolgerungen aufgeschlüsselt zu haben, sondern noch den Weg zu einem äquivalenten Schluss aus einem scheinbar sehr anderen Gebiet dargelegt zu haben. Nämlich kann man wie oben bei der Philosophie mit der Politik verfahren. Auch in der Politik hat dieser Effekt zugeschlagen. Grob gesprochen hat auch dort die Abspaltung von ursprünglich parallelen Disziplinen dafür gesorgt, dass die Form zum Inhalt geworden ist. Eben wie die Philosophie beschäftigt die Politik vornehmlich mit sich selber. Dies ist mir aufgefallen.
Auch dort entkräftet sie sich also selbst. Schade.
Bleibt dieses Prinzip nun auch in anderen Bereichen und Auswüchsen zu suchen. Denn es scheint allgemein gültig zu sein. Dazu muss das Prinzip jedoch erst einmal genauer studiert und mit größtmöglicher Übersicht bezeichnet werden.
Das tue ich hier nicht!
Auch meine Gedanken, wie ich denn zu dem Schluss bezüglich der Politik explizit gekommen bin, möchte ich hier nicht darlegen.
Vielmehr möchte ich noch kurz die Politik in Anbetracht des Prinzips (s.o.) untersuchen und herausfinden, ob es denn auch innerhalb des Begriffs der Politik Allgemeingültigkeit besitzt.
Nun das Ergebnis:
In einer jeden der vielen Regierungsformen, welche ja alle auf Politiken beruhen (s. Anmerkung), tritt das Prinzip zwangsläufig in Kraft. - Ausgenommen dem theoretischen Fall einer absoluten Tyrannis. Denn sobald die Politik eine Fortentwicklung ihrer selbst bedarf, ist auf Kurz oder lang dieses Prinzip zu finden. So ist die Demokratie erst recht und in äußerster Form diesem unterlegen. Der Grund ist die Existenz der Notwendigkeit nach den oben genannten Fortschritts der Politik selbst. Und diese Notwendigkeit tritt (proportional) dort auf, wo der ausführende Regierende sich nicht selbstverständlich dem Fortbestehen seiner Macht seien kann. - Also besonders in der Demokratie! So muss er seine Politik so gut als möglich gestalten. (Besser als die Konkurrenten bzw. "Opposition")
Dies führt zum Fortschritt.
Dies führt zum Inkrafttreten des Prinzips!

1 Kommentar:

  1. Politik
    aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

    Der Begriff Politik wird aus dem griechischen Begriff Polis für Stadt oder Gemeinschaft abgeleitet. Er bezeichnet ganz allgemein ein vorausberechnendes, innerhalb der Gesellschaft auf ein bestimmtes Ziel gerichtetes Verhalten. Allerdings gibt es letztlich bis heute keine Einigkeit darüber, ob Macht, Konflikt, Herrschaft, Ordnung oder Friede die Hauptkategorie von Politik ausmachen.

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