Montag, 28. Mai 2007
Einfältig!
Denn auch über eine Seite kann man viele Seiten schreiben.
Mittwoch, 23. Mai 2007
[Ohne Titel]
Du darfst nur keine Angst vor deiner eigenen Kreativität haben. Keine Angst! Keine Angst! Krink bist du sowieso. Doch vielleicht findest du ja einen Weg damit
grade-
aus-
zu-
kommen.
Dienstag, 22. Mai 2007
Krieg
Bis auf den Krieg!
Denn dort hat das Gute aufgehört zu existieren.
Man sagt, es gebe Menschen!
Es gibt Menschen, die führen Krieg
Es gibt Menschen, die vergewaltigen Menschen
Es gibt Menschen, die morden Menschen
Es gibt Menschen, die sind Zentrum der Welt
Es gibt Menschen, die gehen jeden Tag ins Büro
Man sagt es gebe Menschen, die sind menschlich.
Einszweidreieinszweidreieinszweidrei
2. Wir werden ver-traulich
3. Wir werden enttäuscht
1. Wir werden in-team
2. Wir werden vertraut
3. Wir werden ent-täuscht
1. Wir sind intim
2. Wir sind vertraut
3. Wir sind enttäuscht
Aktion macht Menschen scheiße
Ein jedes Reagieren kann entschuldbar sein. - Durch Nennung der Unfähigkeit.
Ein jedes Agieren muss sich an der gesamten Perfektion des gemein möglichen messen.
So wird fast eine jede souveräne Aktion zur schlechten, mit Unvollkommenheit durchzogenen, durch Anmaßung beschmutzten Farce!
Wer agiert lädt sich die Masse der Perfektion auf. Wer sie nicht tragen kann möge schweigen!
Dumme Gänse!
Menschenkenntnis
B: Ich verachte dich nicht.
A: Du bewunderst mich nicht. Somit verachtest du mich nur.
Alltag
So manche Leute vegetieren von Montags bis Freitags vor sich hin
Die gehen zur Arbeit oder in die Schule
Danach makchen sie etwas möglichst unwichtiges
- sie gammeln!
Am Wochenende betreiben sie exzessiven Drogenmissbrauch.
Sie sind Nachts wach;
Sie schlafen am Tag!
2.
So manche Leute sind von Montags bis Freitags gestresst
Von der Arbeit oder von der Schule
danach schlafen sie
- sie sind müde!
Am Wochenende vegetieren sie.
Sie sind Nachts wach;
Sie schlafen am Tag!
Die Vergangenheit löscht man am besten mit einem wahnsinnigen Betragen
Pflegerin: Ziehmlich..
Newton: Ich musste die Wahrheit sagen.
Pflegerin: Offenbar..
Newton: Ich regte mich auf.
Pflegerin: Sie verstellten sich.
Newton: Sie durchschauten mich?
Pflegerin: Ich pflege sie nun zwei Jahre.
Newton: Gut, ich gebe es zu. Ich spielte den Wahnsinnigen.
Pflegerin: Weshalb?
Newton: Um von meiner Frau Abschied zu nehmen. Und von meinen Buben Abschied, für immer.
Pflegerin: Auf diese schrecklich Weise?
Newton: Salomo hat mir offenbart, was zu offenbaren war. Das System aller möglichen Erfindungen ist abgeschlossen, die letzten Seiten sind diktiert. Meine Frau hat einen neuen Gatten gefunden. Den kreuzbraven Missionar Rose. Der Augenblick war günstig. ... Die Vergangenheit löscht man am besten mit einem wahnsinnigen Betragen aus wenn man sich schon in einem Irrenhaus befindet. Meine Familie kann mich nun mit gutem Gewissen vergessen.
Pflegerin: Sie handelten planmäßig.
Newton: Ich bin Physiker...
Dürrenmatt: Die Physiker
Montag, 21. Mai 2007
Gegen die Ästetik der Erotik, für die Ponographie!
Ich bin gelangweilt und verbittert. Wieso sind alle Pornos so billig nach dem gleichen Muster gestrickt? Wieso unterliegen Pornos ihrem sprichwörtlichen Klischee des Billigen?
Es ist sehr schade!
Wikipedia gibt im Auszug kund:
"Pornografie ist die direkte Darstellung der menschlichen Sexualität und des Sexualakts mit dem Ziel, den Betrachter sexuell zu erregen, wobei die Geschlechtsorgane in ihrer sexuellen Aktivität bewusst betont werden."
Es liegt an den Aktiven in diesem Milieu. Es ist ein niederer Pöbel. Bei den Intellektuellen ist die Pornographie verpönt. Damit handeln die Intellektuellen gegen ihrem Ruf. Sie begeistern sich für sie sinnliche Erotik, verabscheuen die plumpe Pornographie.
Die "plumpe Pornographie". Mensch, Kinnas! Sie muss nicht plump sein!
Auch sie könnte mit einem genügenden Maß an Kreativität und Mut zur Innovation eine wohltuende geistige Bereicherung sein. Auch auf hohem Niveau! Und dabei bleibt sie noch richtige Pornographie. Eine direkte Darstellung des Geschlechts und des Geschlechtsaktes zur Erregung des Konsumenten.
Mein Wunsch:
Die Kunst sollte sich der "plumpen Pornographie" annehmen und sie weiter entwickeln. Doch bitte nicht hin zu einer unterschwelligen Erotik.
Blubb!
Samstag, 19. Mai 2007
Ficken
Die Lüge übers Stolpern
Ungewiss, in großer Verantwortung und doch rasend.
Das Risiko liegt am Untergrund:
Die Wiese
- Im Falle eines Sturzes weich
- Die Gefahr des Rutschens
Der Asphalt
- Festen Halt findend
- Bei einem Sturz hart und schürfend
Durch Bedachtsamkeit (Denken) kann ich den Boden mir wählen.
Doch die Schritte entstehen durchs Handeln.
Durch das verliebt sein habe ich mich mal wieder selber widerlegt.
Seisdrum!
Jetzt habe ich das Gefühl, dass das Beglückende und befreiende am verliebt sein ist,
sich
(mehr oder weniger - ich denke jedoch mehr mehr)
von der eigenen Vernunft träge lostreiben zu lassen.
Ich glaube, das ist das schöne Gefühl.
(Und auch das Übel, die Gefahr!
Doch das passt hier jetzt nicht hinein.
Denn ich erkenne, dass ich es bin!)
Eigendynamik des Systems. Teil 3: Politik
Ups! Ich fürchte durch die obigen Folgerungen nicht nur die obigen Schlussfolgerungen aufgeschlüsselt zu haben, sondern noch den Weg zu einem äquivalenten Schluss aus einem scheinbar sehr anderen Gebiet dargelegt zu haben. Nämlich kann man wie oben bei der Philosophie mit der Politik verfahren. Auch in der Politik hat dieser Effekt zugeschlagen. Grob gesprochen hat auch dort die Abspaltung von ursprünglich parallelen Disziplinen dafür gesorgt, dass die Form zum Inhalt geworden ist. Eben wie die Philosophie beschäftigt die Politik vornehmlich mit sich selber. Dies ist mir aufgefallen.
Auch dort entkräftet sie sich also selbst. Schade.
Bleibt dieses Prinzip nun auch in anderen Bereichen und Auswüchsen zu suchen. Denn es scheint allgemein gültig zu sein. Dazu muss das Prinzip jedoch erst einmal genauer studiert und mit größtmöglicher Übersicht bezeichnet werden.
Das tue ich hier nicht!
Auch meine Gedanken, wie ich denn zu dem Schluss bezüglich der Politik explizit gekommen bin, möchte ich hier nicht darlegen.
Vielmehr möchte ich noch kurz die Politik in Anbetracht des Prinzips (s.o.) untersuchen und herausfinden, ob es denn auch innerhalb des Begriffs der Politik Allgemeingültigkeit besitzt.
Nun das Ergebnis:
In einer jeden der vielen Regierungsformen, welche ja alle auf Politiken beruhen (s. Anmerkung), tritt das Prinzip zwangsläufig in Kraft. - Ausgenommen dem theoretischen Fall einer absoluten Tyrannis. Denn sobald die Politik eine Fortentwicklung ihrer selbst bedarf, ist auf Kurz oder lang dieses Prinzip zu finden. So ist die Demokratie erst recht und in äußerster Form diesem unterlegen. Der Grund ist die Existenz der Notwendigkeit nach den oben genannten Fortschritts der Politik selbst. Und diese Notwendigkeit tritt (proportional) dort auf, wo der ausführende Regierende sich nicht selbstverständlich dem Fortbestehen seiner Macht seien kann. - Also besonders in der Demokratie! So muss er seine Politik so gut als möglich gestalten. (Besser als die Konkurrenten bzw. "Opposition")
Dies führt zum Fortschritt.
Dies führt zum Inkrafttreten des Prinzips!
Inhalt
Der Inhalt birgt die Handlung.
Die Handlung stellt den Inhalt dar.
Die Handlung besitzt Inhalt.
Nur auf den Inhalt kommt es an.
Paradoxum Menschenschlag
Dies ist es, was den guten Menschen vom schlechten unterscheidet:
Oberflächlich nett
Nett oberflächlich
Die umgekehrten Extrema!
Mal von Ekel durchzogen.
Mal selbstofernd wissend.
Suchtkrank
Wie glücklich!
Wie unendliches glücklich diese Person doch ist. Sie hat etwas gefunden, was ihr Zufriedenheit verschafft. Ein, wenn auch nicht wahres, Ziel. Glückliches Ziel!
(Ich habe nichts. Gar nichts. Außer Bewusstsein.)
Über dummes Gelaber der ekeligen Menschen
Wenn ich über etwas nachdenke kommt mit oft in den Sinn, dass ich Menschen hasse. Aus gutem Grunde. Sie sind schlecht. Sie sind ekelig! Ekel ist ein starkes Gefühl.
Wenn ich jemanden platt von meiner Erkenntnis bezüglich des Menschens und seines Seines berichte, wird dies oft nicht ernst genommen. Fast immer. Kommt sehr auf den Intellekt und das Gemüt desjenigen an. Auch auf seine Kenntnis meiner. So ist die in diesem Fall die scheinbar nicht durchdacht seiende antwort: "du spinnst". Wenn ich ernst genommen werde ist die scheinbar durchdachte Antwort: "Nein, das glaube ich nicht." Was soll ich vorziehen? Das erste, was mir die dumme Arroganz des Gegenübers beweist, oder das zweite, was mit die dumme Unwissenheit des anderen zeigt. Ok, natürlich das zweite! Unwissenheit ist nicht verwerflich. Wissen erlangt man, Wissen ist man nicht. Also ist der einzige Vorwurf an diesen Unwissenden, dass dieser keine Gedult hat! Keine Gedult! Keine Gedult! Keine Gedult! Keine Gedult! Keine Gedult! Keine Gedult zuzulassen, dass Wissen in ihn eintauchen kann. Also denkt er vielleicht, er sei bemüht, ist es jedoch nicht. Beide sind scheiße! Böööööööööö! Ekelig sind sie nun selber!
Doch wie könnte ein Mensch entgegentreten, ohne die Aussage zu bestätigen? (Oder zu bestätigen; dazu müsste er ja nur "ja, stimmt" sagen, wodurch er jedoch auch aktiv die Sache bestätigt hat. So ist auch er ekelig!)
Also wie entgegentreten?
Ich schlage vor:
(Unfreiwillig) entgegentreten und dann schnurrstracks wegtreten. Und dabei doch bitte die Schnauze halten! Wer hat denn auch gefragt???
Der brutale Mächtige
Eigendynamik des Systems. Teil 2: neue Philosophie
wobei man, wenn es ein Ende haben würde, wieder bei "Denken" wäre. Es entzieht also (zusammen mit dem Fortschritt) den Sinn.
Denken macht das Denken sinnlos. Da beißt die Katze in den eigenen Schwanz.
Ich glaube, dafür gibt es auch einen Fachterminus: Philosophie!
Nein! Richtig: moderne Philosophie.
Die Antike Naturphilosophie wollte einen Fortschritt. Auch die Scholastik hatte einen Fortschritt, auch wenn dieser aus der entgegengesetzten Richtung stammte. Der Prozess der Sinnentleerung der Philosophie begann erst mit der Trennung von der Religion und von der Naturwissenschaft; war sie doch immer ein Zwitter der beiden. Ein Spielplatz für Aktive beider Lager (welche ja noch nahe beieinander lagen). Nun hat sich dieser Spielplatz, ebenso wie Religion und Naturwissenschaft, von eben beiden sehr entfernt. - Sich auch freien Stücken (und Arroganz!) von beiden entfernt. Die Themen mögen in den drei Gebieten die selben sein, fest steht, dass die neue Philosophie unbedingt auf ihrem eigenen Platz spielt und auch spielen möchte. Und genau so hat sie es geschafft ihre Offenheit und Produktivität zu Gunsten von ewiger Selbstreflexion und Kleinscheißerei zu verlieren.
In ihr denkt das Denken wie oben beschrieben.
Der Sinn ist sie selbst.
Die Notwendigkeit stammt aus ihr selbst.
Der Nutzen ist sie selbst.
Ich mag die Philosophie.
Das reine Denken ist toll.
Ein guter Schauspieler
B: Woran erkennt man denn einen guten Schauspieler?
A: Daran, dass er seine Rolle beherrscht, überzeugt, das Publikum mitreiß!
B: Falsch! Man erkennt ihn nicht.
HALT
Wenn du den Faden verlierst, nimm nicht den Strick! Denn hängen wirst du erst wenn alle Stricke reißen.
Aphorismen
Aphorismen?
Kluge Scheiße von Klugscheißern von Klugscheißern klugscheißen.
Eine triviale und absolut stimmige Aussage!
Einzig durch die Unzulänglichkeit der dt. Sprache zum Nachdenken und Interpretieren anregend. (Obwohl es nur eine Lösung gibt!) Doch vielleicht ist eben dies das ungesprochene Klugscheißern und damit die Kunst der Sache.
Eigendynamik des Systems. Teil 1: Gedanken
Ich denke über Dinge nach und habe Angst, dass ich sie umsonst gedacht habe. Diese Dinge sind beliebig, jedoch immer sehr speziell. Um sicher zu sein, dass nicht umsonst gedacht habe, denke ich dann, dass ich die Gedanken aufschreibe. Vielleicht stirbt man ja auch mal irgendwann oder hat sogar lebendig nicht mehr die Fähigkeit sich mitzuteilen. Und wenn man von dieser Fähigkeit zuvor anscheinend wenigst Gebrauch gemachnt hat, ist der Gedanke daran umso beängstigender.
Ich plane also in der letzten Zeit (beginnend vor einigen Jahren) die Gedanken vorsichtshalber aufzuschreiben. Doch in diesen -und besonders in den entscheidenen, nämlich auf das Denken folgenden- Situationen fehlt mit die Überwindung zum Stift zu greifen. Also denke ich nur über das Aufschreiben nach. Denke, dass ich es auch diesmal nicht tuen werde. (Trotz des großen Eifers, welcher noch wärend des Nachdenkens vorherrscht.) Denke auch darüber nach. Und darüber. Sozusagen immer eine Ebene, eine Etage höher; der vorrausgehende Gedanke aus der Vogelperspektive betrachtet. Gelange an den Punkt, bedenke ihn, und überschreite ihn wieder, indem ich die Gedanken in meinen Gedanken zur Niederschrift bringe - Wort für Wort! Denken in formulieren Sätzen. Auch diese Worte sind bestimmt bereits sechs mal formuliert worden. Jedoch immer anders, weil ich mich nicht mehr an den wörtlichen Gedankenlaut der vorhergehenden Male erinnern kann. Eben weil sie nie niedergeschrieben worden sind. Ich denke also über das/mein Denken nach.
Hat das Denken denn so noch einen Sinn?
Ist der getane Gedanke denn nicht bereits unbefriedigend und überholt und erschüttert, sobald du eine der besagten Ebenen höher denkst? Ja! Diese (die Gedanken auf den unteren Ebenen) haben dich zwar erst zu dem höherliegenden Gedanken gebracht (sie waren sein Fundament), jedoch fehlt ihnen jedlicher Anspruch auf Erhabenheit dem neuen Gedanken gegenüber! Solange beide Gedanken gleichen ist ihnen kein Zweifel in sich (soll heißen: aus sich selbst begründet) zu schenken. Bei jeder Abweichung jedoch ist der frühere Gedanke in seiner Gesamtheit radikal als nicht richtig, in den Details als mind. unzureichend anzusehen! Denn der höhere Gedanke begründet seinen Inhalt auf eine zwangsläufig großere Weisheit. Nämlich ist der höhere Gedanke um eben der "Masse" des neu gedachten ihm reicher.
Nun möchte man sagen, dass wenn ein Widerspruch auftritt und der niedrigere Gedanke sich also als nicht richtig herausstellt, (allein wegen des Widerspruchs natürlich,) der höhere Gedanke ja eigentlich somit auf einer Unwahrheit aufgebaut ist. Er sei also als noch schlechter anzusehen.
Dem widerspricht jedoch mein Gedanke, da der neue Gedanke (die neue Ebene) zwar aus dem widrigen resultiert, sich jedoch nicht auf diesen begründet! Die neue Ebene begründet sich auf sich selbst. Sie ist ein neuer (Gedanken-)Komplex. u.s.w.